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Neuplanungsgebietsverordnung: Im zweiten Stock ist jetzt Schluss

20. Mai 2026

Neuplanungsgebietsverordnung: Im zweiten Stock ist jetzt Schluss

Neuplanungsgebietsverordnung im Freistädter Gemeinderat mit Stimmen von FPÖ, ÖVP und WIFF beschlossen

Bgm. Christian Gratzl: „Mit diesem Beschluss tun wir der Stadtentwicklung nichts Gutes. Reden wir doch über die Sache und erarbeiten wir gemeinsam Lösungen!“
Für heftige Diskussionen im Freistädter Gemeinderat sorgte ein Initiativantrag in Form eines Dringlichkeitsantrages von FPÖ, ÖVP und WIFF. Mit den Stimmen der drei Fraktionen wurde beschlossen, dass im Bereich Zemannstraße – südliche Linzer Straße zukünftig nicht mehr höher als zweistöckig gebaut werden darf. SPÖ und Grüne stimmten gegen den Antrag.

Der Freistädter Bürgermeister Christian Gratzl zeigt sich vom Beschluss, dem eine lange Diskussion um den Neubau des baufälligen Muslimischen Gebets- und Kulturzentrums ALIF vorangegangen war, wenig begeistert: „Mit diesem Beschluss tun wir der Stadtentwicklung im Zentrum nichts Gutes. Es gibt in diesem Bereich bereits mehrere höhere Gebäude und es widerspricht jeder Art von Gleichbehandlung, allen anderen jetzt auf einmal diese Möglichkeit zu verbieten – und da reden wir nicht nur von ALIF. Außerdem handelt es sich beim ALIF-Neubau um ein Gebetshaus und nicht wie von manchen immer wieder populistisch angekündigt, um eine Großmoschee mit Minarett. Beides wird es unter einem Bürgermeister Gratzl nicht geben!“

Fragwürdiger Initiativantrag – Mit Diplomatie zur besten Lösung
„Wie wir inzwischen alle wissen, kann der Neubau des Gebetshauses von ALIF aus finanziellen Gründen frühestens erst 2028 beginnen. Es gibt also keinerlei Gründe, die Sache jetzt schon so aufzublasen und die Bevölkerung damit zu verunsichern. ALIF war in der Vergangenheit immer offen in der Kommunikation mit der Stadtgemeinde und der Freistädter Bevölkerung und ich bin überzeugt, dass wir seitens der Gemeinde Freistadt mit einer guten und freundschaftlichen Gesprächsbasis und unter Einhaltung des Bebauungsplanes und der fachlichen Beratung des Ortsbildbeirates zu einem für alle zufriedenstellenden Projekt kommen werden. Gemeinsam gute und überlegte Lösungen finden – dafür stehe ich, als Bürgermeister für alle Freistädterinnen und Freistädter“.

Bildquelle: SPÖ Bezirk Freistadt, Erwin Pils

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